Eine Orientierungsmesse kann schnell zu einer Sammlung von Broschüren werden. Um mehr daraus mitzunehmen, ist es oft am hilfreichsten, mit ein paar konkreten Fragen hinzugehen – auch wenn man sich noch nicht für einen Weg entschieden hat. Die Foire de l’Étudiant findet dieses Jahr am Donnerstag, dem 29. Oktober, und am Freitag, dem 30. Oktober, in der Coque auf dem Kirchberg statt.
Eine Ausgabe, die den Blick auf die Orientierung erweitert
Die vom Ministerium für Forschung und Hochschulbildung und der ACEL organisierte 40. Ausgabe baut die Bereiche zu Berufen und zum Engagement junger Menschen aus. Die Ankündigung der Veranstalter beschränkt den Besuch also nicht auf die Wahl einer Universität: Sie lädt auch dazu ein, Berufe und Möglichkeiten des Vereins- oder Bürgerengagements zu erkunden.
Laut offizieller Website sind mehr als 180 Aussteller und 17 Länder vertreten. Der Lageplan unterscheidet vier Bereiche: Studium in Luxemburg, Studium im Ausland, Engagement und Freiwilligenarbeit sowie Berufe und Karriere. Der Eintritt ist kostenlos, und Eltern können die Besucher begleiten.
Drei unterschiedliche Gespräche vorbereiten
Eine Bildungseinrichtung, ein Studierendenkreis und ein Vertreter eines Berufs geben nicht dieselbe Art von Auskunft. Wir schlagen vor, ihnen ergänzende Fragen zu stellen, statt an jedem Stand nur zu wiederholen: „Welche Berufsaussichten gibt es?“
| Gesprächspartner | Eine Frage zum Einstieg |
|---|---|
| Bildungseinrichtung | Wie sieht eine typische Woche im ersten Studienjahr konkret aus? |
| Studierendenkreis | Was hätten Sie gern gewusst, bevor Sie in diese Stadt gezogen sind? |
| Berufstätige Person | Welche Aufgaben füllen einen Arbeitstag tatsächlich aus? |
Diese Fragen sind Vorschläge von LETZVIEW und kein Fragebogen der Veranstalter. Sie helfen, die Unterschiede zwischen den Inhalten eines Studiengangs, dem Studierendenleben und der Ausübung eines Berufs sichtbar zu machen. Ein persönlicher Erfahrungsbericht kann bei einer Entscheidung helfen, ohne alle Werdegänge abzubilden.
Antworten auf einer Seite vergleichen
Bei zwei oder drei Studiengängen, die infrage kommen, hilft es, dieselben Punkte festzuhalten. So beruht der Vergleich nicht nur auf dem Eindruck, den ein Stand hinterlassen hat: Unterrichtssprache, Zulassungsbedingungen, Zeitplan, Organisation der Kurse und noch zu überprüfende Formalitäten. Wer nach dem offiziellen Link zur Studiengangsseite fragt, kann die Informationen nach dem Besuch wiederfinden.
Man kann die Messe auch ohne endgültige Entscheidung verlassen. Eine Möglichkeit auszuschließen, einen Bereich zu entdecken oder den Namen der richtigen Ansprechperson zu erfahren, ist bereits ein Ergebnis. Die Messe eröffnet Gespräche; sie ersetzt nicht die jeweiligen Zulassungsverfahren der Bildungseinrichtungen.
Praktische Informationen
Die Foire ist am Donnerstag, dem 29. Oktober, von 9 bis 18 Uhr und am Freitag, dem 30. Oktober, von 9 bis 16 Uhr geöffnet. Die Veranstalter empfehlen die Tram bis zur Haltestelle Coque oder den Bus; die Route lässt sich auf mobiliteit.lu überprüfen. Die Parkmöglichkeiten rund um den Veranstaltungsort sind kostenpflichtig.
Der Lageplan und die Ausstellerliste sind auf studentefoire.lu verfügbar. Wer vor der Abfahrt einige Stände auswählt und Zeit für eine unerwartete Begegnung einplant, kann sich einen Rundgang zusammenstellen, ohne die Orientierung in einen Wettlauf gegen die Zeit zu verwandeln.
Quellen
- Studentefoire: Programm, Lageplan, Aussteller und praktische Informationen 2026.
- MESR und ACEL: Ankündigung der 40. Ausgabe, 24. April 2026.
Quellen abgerufen am 1. Oktober 2026.






