ϟ SCHLAGZEILENEssbare Wildpflanzen: erst schauen, dann pflücken lernenEin Magazin aus Luxemburg 02.11.2026
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Drei Herausforderungen für die KI von Teilchenbeschleunigern

Schneller simulieren, Anomalien erkennen, bei der Einstellung helfen: Bei einem für den 11. bis 16. Oktober angekündigten wissenschaftlichen Hackathon werden mehrere KI-Ansätze miteinander verglichen.

Der Beschleuniger LEIR am CERN, fotografiert am 15. März 2014
Bildquelle und Lizenz
Michele M. Ferrario, alias Latente Flickr / Wikimedia Commons — CC BY-SA 3.0. Photo du 15 mars 2014, recadrée sous la même licence. Archive illustrative : elle ne montre pas le hackathon et ne désigne pas une machine participante.

Was kann KI zum Betrieb eines Teilchenbeschleunigers beitragen? Der für den 11. bis 16. Oktober 2026 in der Normandie angekündigte AISSAI-Hackathon will diese Frage anhand von drei Herausforderungen angehen. Das Programm sieht pro Herausforderung zwei Teams mit unterschiedlichen Methoden vor, deren Ergebnisse abschließend miteinander verglichen werden.

Simulieren, erkennen, einstellen

Bei der ersten Aufgabe geht es darum, Ersatzmodelle zu entwickeln: Darstellungen, die das Verhalten komplexer Teilsysteme schnell nachahmen können. Im Programm ist ein Vergleich von Modellen vorgesehen, die physikalisches Wissen einbeziehen, und Methoden, die sich stärker auf Daten stützen.

Die zweite Herausforderung betrifft Anomalien. Ungewöhnliches Verhalten zu erkennen, reicht nicht aus: Es muss auch klassifiziert und erklärt werden. Außerdem muss die Methode bewertet werden, wenn die Daten keine Referenzantwort liefern.

Bei der dritten Herausforderung geht es um Unterstützung bei der Einstellung und Entscheidungsfindung. Die angekündigten Fragestellungen betreffen insbesondere die Einhaltung der Betriebsbedingungen und die Möglichkeit, eine Methode von einer Maschine auf eine andere zu übertragen.

Erst vergleichen, dann Schlussfolgerungen ziehen

Im wissenschaftlichen Steckbrief wird darauf hingewiesen, dass die endgültigen Herausforderungen je nach den ausgewählten Profilen und den bestätigten Datensätzen noch angepasst werden. Diese Ansätze beschreiben also eine noch zu leistende Arbeit und keine bereits erzielten Ergebnisse.

Das Treffen findet im Rahmen des AI4Metascience-Quartals des CNRS statt, das sich mit KI jenseits der Analyse primärer wissenschaftlicher Daten befasst. Im Mittelpunkt stehen hier die Werkzeuge und Abläufe, die Forschung ermöglichen.

Quellen

Quellen abgerufen am 2. Oktober 2026.

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